Interviews  / Stories

Interview: Photographer Marco Rösch (Germany)

Erzähl uns etwas über dich

Mein Name ist Marco Rösch, bin 48 Jahre alt und wohne im Landkreis Karlsruhe in Deutschland

 

Wie und wann kamen Sie in die Fotografie?

Zur Peoplefotografie kam ich ca. 2012 eher durch Zufall, nachdem ich vorher ca. 2 Jahre alles Mögliche fotografiert habe. Von der Landschaft über Architektur bis zu den Tieren. Also eigentlich das ganz normale Programm wie fast jeder anfängt.

 

Was bedeutet Fotografie zu Ihnen?

Ich fotografiere leidenschaftlich gerne. Dabei kann ich wunderbar abschalten und den Stress des Alltags vergessen. Die entsprechende Bearbeitung ist ein weiterer Teil der für mich zur Fotografie gehört und mir sehr viel Spaß macht.

 

Bitte kurz Ihre Fotografie-Stil für unsere Leser zu beschreiben.

Ich bin weniger der Fotograf der Bilder inszeniert und großartig plant. Für mich sind es die Momente, die entstehen während man z.B. mit einem Model durch die Straßen läuft. Dort entdeckt man dann Plätze oder Ecken, die mich zu bestimmten Bildern inspirieren.

 

Woher bekommen Sie Inspiration?

Oftmals sind es bei mir Spaziergänge oder Autofahrten, die an bestimmten Plätzen vorbeiführen. Überall sieht man dann Shootinglocations. Zusammen mit schonmal irgendwo gesehenen Bildern, entstehen dann in meinem Kopf neue Bilder. Diese versuche ich dann irgendwann umzusetzen.

 

Denken Sie im Voraus, was Sie im Bild wollen?

Ganz selten habe ich ein bestimmtes Bild im Kopf wenn ich ein Shooting angehe.

Bei mir passiert sehr viel ganz spontan. Kommt auch immer drauf an was das Model an Outfits dabei hat, wie die Shootinglocation ist usw. Sind diese Dinge dann fix, entstehen vor Ort schon Bilder im Kopf, die man dann zusammen umsetzt.

 

Studio, vor Ort oder beides?

Ich habe wie fast alle Fotografen Outdoor begonnen, da man das immer zur Verfügung hat. Irgendwann kam das Interesse für die Studiofotografie. Aber ich muss sagen dass mich die Studiofotografie mittlerweile eher langweilt. Meine Interessen liegen eindeutig bei der Outdoor- bzw. Onlocation-Fotografie.

 

Würden Sie sich selbst ein Bastler oder ein bezahlter Profi?

Ich sehe mich sowohl als auch…

Als bezahlter Profi mache ich über das Jahr hinweg einige Hochzeiten. Bei Modelshootings bin ich aber auch gerne eher der „Ausprobierer“.

Immer mal wieder etwas Neues wagen und testen.

 

Was war die größte Quelle der Inspiration für Ihre Arbeit ausgewirkt?

Grundsätzlich sind es mehrere Fotografen, deren Stil mir gefällt. Zu sehen meistens über Facebook oder Instagram. Natürlich auch auf den Homepages dieser Favoriten.

 

Ihr größtes Erlebnis Sitzung war und warum?

Ein besonderes Erlebnis war 2014 eine Shootingreise zu den Beelitzer Heilstätten zusammen mit einem weiteren Fotografen und 2 Models für zwei Tage. Dort konnte man sich so richtig in der Location austoben.

 

Nikon oder Canon? Lieblingsobjektiv?

Schon immer Canon. Und wenn man dann mal genug Ausrüstung und Objektive hat, dann bleibt man meistens auch dabei. Mein absolutes Lieblingsobjektiv ist das Canon 85 mm /F 1,2 L II USM

 

Was ist ein Ratschlag möchten Sie einen neuen Fotografen zu bieten, die ihre eigenen Unternehmen zu gründen?

Man sollte in seine eigene Arbeit Vertrauen haben. Zwar immer mal über den Tellerrand schauen was andere so machen, aber seinem Stil und vor allem seinem Charakter treu bleiben.

 

Was denken Sie über unser neues Magazin?

Ich finde es toll wenn man sich durch so ein Magazin wieder neue Inspirationen holen kann. Neue Models und Fotografen kennenlernen. Ich mag das Magazin so wie es ist. Macht weiter so!

 

 

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